Die HB-Werkstätten

1934 gründete Hedwig Bollhagen in den stillgelegten Haël-Werkstätten in Marwitz bei Berlin ihre HB-Werkstätten für Keramik und führte fortan ihre Vision, ein Alltagsgeschirr abseits jeglicher Alltäglichkeit zu erschaffen, zum Erfolg. Inspiriert von der zeitgenössischen Bauhaus-Kunst schuf sie in den folgenden 67 Jahren hunderte Formen und Dekore für ihre Keramik, allesamt von einem Stilgefühl geprägt, das künstlerisch begründet ist. Gedacht und gemacht aber sind unsere Produkte für die ganz alltägliche Verwendung. Und was sich im Alltag bewähren muss, erfordert in der Fertigung präzises Handwerk. In zahlreichen Arbeitsschritten entstehen seit über 80 Jahren in den HB-Werkstätten Schüsseln, Schalen, Teller, Tassen, Kannen und Vasen, getreu den Entwürfen und Vorgaben von Hedwig Bollhagen.

Ehrliches Handwerk. Echte Handarbeit. Wahre Kunst.

HB-Keramikprodukte sind die schönste Verbindung von Handarbeit mit den vier Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer, aber auch die schwierigste. Bis zu 60 mal wird jedes einzelne Stück in die Hand genommen, bis eine HB-Keramik von höchster Qualität entstanden ist. Allen Produktionsschritten in unserer Manufaktur voran steht die sorgfältige Vorbereitung des Rohstoffes. Das exakte Verhältnis von Tonerde und Wasser ist die essentielle Grundlage der Keramikproduktion. Und erst wenn das Feuer im Brennofen die von Hand gemalten Dekore mit der Glasur verschmelzen lässt und die Rohlinge in feste, formstabile Scherben verwandelt zeigt sich, ob ein neues Stück gelungen ist.

Einblicke in unsere Produktion

Ein Besuch in den Werkstätten

Jeder der ein Handwerk beherrscht, kennt die Befriedigung, die beim Erschaffen eines Gegenstandes aufkommt. Einfachste Arbeitsvorrichtungen lassen jedem Mitarbeiter die Freiheit, durch sein Können dem Stück etwas Einzigartiges zu verleihen.

Die Mitarbeiter der HB-Werkstätten zeigen Ihnen gerne ihr Können und laden Sie dazu herzlich ein.